Manchmal sind nur kleine Änderungen am Essverhalten nötig, mit denen Du richtig Kalorien sparen kannst

Wenn Du Dich gesund ernähren und dabei auch noch etwas abnehmen willst, gibt es hier ein paar Tipps, die Du ganz einfach in Deinen Alltag integrieren kannst. Falls Dir das ein oder andere zu Anfang schwer fällt, fang einfach klein an. Lass Dich nicht unter Druck setzen. Vielleicht hast Du Dir über Jahre ein paar schlechte Angewohnheiten angeeignet, es dauert bis Du auch eine gesunde Lebensweise zur Gewohnheit gemacht hast. Also lass dich nicht stressen.

Tipp 1:
Iss mehr Gemüse. Gemüse hat wenig Kalorien aber viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sättigt gut und lange. Achte darauf, dass Dein Teller etwa zur Hälfte aus Gemüse besteht. Dabei spielt es keine Rolle welches Gemüse, variiere in Deiner Auswahl und iss das, was Dir gut schmeckt. So kann es an einem Tag vielleicht nur Brokkoli geben und an dem nächsten Tag Mischgemüse.

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Tipp 2:
Brauchst Du unbedingt fettige Soßen und Ketchup? Dieser Tipp ist vielleicht nicht für alle etwas. Ab und zu muss eine leckere Soße schon sein, wenn dann aber bitte selbstgemacht. Und das ist gar nicht so schwer wie Du jetzt vielleicht glaubst. Du kannst auch einfach Joghurt zum Fleisch geben um allem etwas mehr Flüssigkeit zu geben, wenn Dir es sonst zu trocken wäre. Ansonsten achte aber darauf, dass die Soßen nicht unbedingt mit Sahne zubereitet werden. Ketchup und Majonäse sind ebenfalls kleine Kalorienbomben. Versuche einige Zeit komplett auf sie zu verzichten oder setze sie nur sehr sparsam ein.

Tipp 3:
Bewege Dich. Sport ist nicht unbedingt nötig um Abzunehmen. Aber Bewegung tut gut und bringt dein Kreislauf in Schwung. Nebenbei verbrennst du natürlich auch ein paar Kalorien und im Idealfall werden Muskeln aufgebaut. Nimm Dir vor Dich mindestens 3 x die Woche ca. 30 Minuten zu bewegen. Du kannst einfach nur Spazieren gehen oder Fahrrad fahren. Wenn Du magst und kannst auch Schwimmen, Joggen, Fussball spielen oder woran Du eben Spaß hast.

Tipp 4:
Vermeide Fertigprodukte. In Fertigprodukte sind neben so einigen Konservierungsstoffen und gerne zu viel Salz auch jede Menge überflüssige Kalorien in Form von Fett und Zucker enthalten. Mal abgesehen davon, dass selbstgekocht immer besser schmeckt, kannst Du auf jeden Fall Kalorien und Fett einsparen. Mit etwas Kreativität kannst du sogar eigentlich recht ungesunde Sachen einen gesunden Touch geben indem zu zum Beispiel viel weniger Sahne nimmst und diese dann mit Joghurt mischt.

Tipp 5:
Iss weniger Weißbrot. Natürlich kannst du Weißbrot essen. Aber sinnvoll ist es ernährungstechnisch nicht wirklich. Weißbrot enthält kaum noch Vitamine und Mineralstoffe und sättigt auch nur kurzfristig. Wenn du dich jahrelang von viel Weißbrot ernährst kann dies sogar zu Verstopfung führen. Vollkornprodukte sättigen viel länger und bringen dir wichtige Nährstoffe. Sie haben zwar mehr Kalorien als Weißmehlprodukte aber du isst davon weniger und gesünder. Nebenbei tust du deiner Verdauung etwas Gutes. Eventuell kann es aber auch zu Problemen mit den vielen Ballaststoffen kommen. Gerade wenn der Körper diese nicht gewöhnt ist. Iss am Anfang nicht zu viel und teste aus bis wo es noch keine Probleme (zum Beispiel Blähungen) gibt.

 

Wenn man lange ungesund lebt, braucht nicht nur der Kopf einige Zeit um umzuschalten. Auch der Körper muss sich an die „neue“ Nahrung erst gewöhnen. Wer von jetzt auf gleich den Zucker streicht kann u.a. Kopfschmerzen bekommen. Bei plötzlich vielen Ballaststoffen in Form von Vollkornprodukten kann es zu Blähungen kommen. Wenn du dich unwohl fühlst stelle etwas langsamer die Ernährung um, aber bleibe dabei – Es wird sich definitiv lohnen!

 

Titelbild: Printemps