Wie du den hektischen Alltag ganz locker hinter dir lassen kannst

Wer an Meditation denkt hat sofort im Kopf, dass er dabei nur still sitzen darf und an nichts denken darf. Meditation kann aber viel mehr sein, als nur rumsitzen. Genau darüber möchte ich heute mir dir reden und dir vielleicht noch den ein oder anderen Tipp geben, wenn du Probleme mit dem meditieren hast.

Viele Wege führen zum Ziel

Ich liebe es einfach mal ein paar Minuten still dazu sitzen und die Gedanken auszuschalten. Das klappt natürlich nicht immer. Immer wieder kommen Gedanken. Beim richtigen meditieren geht es dann darum diese weiter ziehen zu lassen. Das erfordert Übung und ist sicher auch nicht für jeden gleich gut geeignet. Wer es lernen will, der wird Schritt für Schritt weiter kommen. Wer damit nichts anfangen kann, kann  aber auch andere Wege gehen, um seinen Kopf freizumachen.

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Es dreht sich alles um den Fokus

Beim meditieren fokkusiert man sich auf seinen Atem. Kommen Gedanken, konzentriert man sich wieder auf seinen Atem damit die Gedanken weiterziehen können. Vielleicht stellst du dir dann noch vor die Gedanken wären Wolken die vom Wind weitergetragen werden. Das hilft mir, wenn ich merke das ich mich schlecht fokkussieren kann. Es ist nicht schlimm, wenn viele Gedanken die Konzentration stören. Vor allem, wenn man einen anstrengenden Tag hatte, total gestresst ist und noch so viel zu erledigen hat, werden mehr Gedanken da sein als an anderen Tagen.

Hilfreich ist dann, sich vorher ein Blatt Papier zu nehmen und alles was man noch erledigen muss zu notieren. Dann falte das Papier, lege den Zettel weg, mache dir schöne beruhigende Musik an (Wasserfall, Regen, irgendetwas meditatives) und fange an.

Ich habe bis vor Kurzem geführte Meditationen gemacht, meist zum Einschlafen. Da findest du so einiges auf YouTube. Das fand ich solange gut, bis ich mich wirklich mal hingesetzt habe und nicht zuhören „musste“. Ich habe hierzu die App Calm entdeckt. Die ist zwar englisch, hat aber wunderbare Musik, die mich richrig schön entspannen lässt. Die kostenlose Version reicht auf jeden Fall aus. Die Bezahloptionen sind dann doch ziemlich teuer und ich nutze auch nur die kostenlose Version. Die 10 Minuten, die ich dann still meditiert habe, haben einiges bei mir geändert. Und eventuell auch die ein oder andere Blockade gelöst. Nach 5 Tagen ging es mir unglaublich gut und ich war voller Energie.

Ich kann es nur empfehlen, das zumindest ein paar Mal auszuprobieren bevor man sagt das es nichts für einen ist. Vor allem, wenn du auch viel gestresst bist und schwer entspannen kannst.

Andere Möglichkeiten finden

Aber wie gesagt, nicht jeder mag diese Art des Fokussierens. Um deine Gedanken ordnen zu können und loszulassen kannst du auch andere Wege gehen, die auch gut helfen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, dennoch habe ich hier 5 Tipps um deinen Kopf mal frei zu bekommen:

  1. Alles notieren und neu planen
    Sich alles einmal zu notieren, was so im Kopf herumschwirrt, hilft ungemein das Chaos zu sortieren. Häufig denkt man auch an vergangene Gespräche oder an kommende. Versuch diese Gedanken, wenn du bemerkst, loszulassen. Du kannst die Vergangeheit nicht ändern und die Zukunft kommt eh immer anders, als du denkst. Wenn du dir dann alles notiert hast, kannst du dir eine Reihenfolge überlegen, in der du die Punkte abarbeitest. Konzentriere dich dann drauf und fange an. Eventuell hilft dir auch dir einen Timer zu stellen (25- 30 Minuten).
  2. Sport, Sport, Sport
    Bewegung tut gut und hilft Stress abzubauen. Dabei schüttet dein Körper auch noch Glückshormone aus. Zwei Fliegen mit einer Klappe also. Je mehr du dich bei der Sportart konzentrieren musst umso mehr machst du deinen Kopf frei. Ein Spaziergang macht es auch, aber hier fehlt die nötige Konzentration um völlig abschalten zu können. Also egal ob du nun Laufen gehen willst oder Gewichte heben willst: Stress? Beweg dich.
  3. Zeichen und Malen
    Du kannst nicht zeichnen? Das macht überhaupt nichts. Nehme dir ein kleines Blatt (oder falte das DIN A4 zweimal) und einen Stift und lege los. Fülle das Papier mit Linien, Punkten, Quadrate oder was auch immer. Fülle manche Stellen aus und lasse andere frei. Lass deiner Kreativität freien Lauf. Du wirst merken, dass du dich völlig auf das Zeichnen fokussieren wirst und alle Gedanken verschwinden.
  4. Musik hören und Tanzen
    Wenn alles zuviel wird, dann ist Musik eine gute Therapie. Dreh deine Lieblingsmusik auf und du wirst sicherlich in kürzester Zeit anfangen mitzuwippen und zu tanzen. Sing laut mit, egal wie falsch es ist.
  5. Ein gutes Buch lesen
    Auch eine gute Möglichkeit den Gedankenfluss zu stoppen ist lesen. fernseher eignet sich eventuell auch, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich dabei doch häufiger an etwas anderes denke. Beim Lesen tauche ich komplett in die geschichte ein, stelle mir vielleicht auch manche Szenen bildlich vor und meine Gedanken haben Pause.

Wie du siehst, gibt es viele Wege der Meditation. Es muss nicht immer still rumsitzen bedeuten.

Wie lässt du am liebsten deine Gedanken los?